Garprobe Kuchen

Garprobe Kuchen
Jörg Beuge/Fotolia
Es geht doch nichts über einen leckeren selbstgebackenen Kuchen. Egal, ob Apfel-, Schoko-, Käse- oder Marmorkuchen - so richtig gut schmeckt er doch erst, wenn er aus dem eigenen Ofen kommt und die Küche in einen verheißungsvollen Duft hüllt. Doch woher weiß ich eigentlich, wann mein Kuchen wirklich fertig ist? Klar, meistens ist die Backzeit in den Rezepten genau angegeben, aber da jeder Backofen anders ist, kann es auch mal schneller gehen beziehungsweise länger dauern, bis ein Kuchen gar ist. Damit wir beim Anschneiden keine böse Überraschung erleben, empfiehlt sich die Garprobe. Kuchen halten sich nämlich nicht immer an die vorgegebene Backzeit.

Was Du brauchst:

  • Kuchen im Ofen zum Ende der Garzeit
  • Holzstäbchen, breites Messer und/oder Fingerspitzengefühl 

Anleitung:

Rührteig: Stäbchenprobe 

Die gängigste - und sicherste - Garprobe für Kuchen ist die Stäbchenprobe. Allerdings funktioniert diese nur bei Rührteig. 

  1. Dafür stichst Du am Ende der Garzeit mit einem Holzstäbchen an der dicksten Stelle in den Kuchen hinein. 

  2. Ist das Stäbchen nach dem Herausziehen trocken und es haftet kein Teig daran, ist der Kuchen fertig. 

  3. Bleiben beim Herausziehen jedoch noch Teigreste dran kleben, muss der Kuchen noch einige Minuten im Ofen bleiben. 

Biskuitteig: Drucktest

Bei Biskuitteig empfiehlt sich eine andere Garprobe. Der Kuchen ist dann fertig, wenn sich der Teig nicht mehr feucht anfühlt und die Oberfläche elastisch ist.

  1. Wenn Du sicher gehen willst, ob Dein Biskuitteig auch wirklich gar ist, drücke einfach leicht mit einem Finger auf die Oberfläche des Kuchens.

  2. Bei diesem leichten Druck sollte sich die Oberfläche nicht mehr feucht anfühlen, sondern weich, fluffig und elastisch. Es sollte keine Druckstelle im Teig zurückbleiben.

  3. Vorsicht: Fühlt sich der Biskuitteig nicht mehr elastisch und weich an, sondern trocken und fest, ist er bereits zu stark ausgebacken. 

Hefeteig/Quark-Öl-Teig: Farbtest

Eine dritte Art von Garprobe für Kuchen ist der Farbtest. Er ist auf alle Arten von Hefe- oder Quark-Öl-Teige anwendbar.

  1. Um zu prüfen, ob der Kuchen gar ist, hebst Du ihn einfach vorsichtig mit einem breiten Messer an. 

  2. Die Unterseite Deines Kuchens sollte - ebenso wie der Rand oder die Kruste - trocken aussehen und goldgelb gebräunt sein. Dann ist der Kuchen fertig. 

Tipps & Vorsichtsmaßnahmen:

  • Gilt für jede Art von Kuchen: Wenn Du merkst, dass die Oberfläche Deines Kuchens bereits vor Ende der Garzeit zu dunkel wird, decke sie einfach mit einem Stück Backpapier ab. 
  • Wichtig bei der Stäbchenprobe: Nimm auf jeden Fall ein Holzstäbchen, wenn Du die Garprobe bei Kuchen anwendest. Eine Nadel ist nicht geeignet. Denn: Wenn der Kuchen innen noch nicht durch ist, bleiben am rauen Holzstäbchen Teigreste kleben. Bei der glatten Nadel funktioniert das nicht. 
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