Knoblauch einlegen

Knoblauch einlegen
Bernd Kröger/Fotolia
Knoblauch verleiht vielen Gerichten den ganz besonderen Kick und den nötigen Pep. Vom Knoblauchbrot über diverse Pasta- und Fleischgerichte bis hin zu Suppen, Salaten und vielem mehr, kann man sich so manche Speise überhaupt nicht ohne das einzigartige Aroma der würzigen Knolle vorstellen. Allerdings ist die Zubereitung von Knoblauch immer so eine Sache. Oft lassen sich die Zehen nicht wirklich gut schälen, die Hände nehmen beim Schneiden den unliebsamen Geruch an und überhaupt ist Knoblauch auch nicht so richtig lange haltbar. Oft schmeißt man von einer gekauften Knolle mehrere Zehen nach kurzer Zeit weg, weil sie austrocknen, braun werden und man sie einfach nicht so schnell verbrauchen kann.

Was Du brauchst:

  • 5 frische Knoblauchknollen
  • 500 ml Weißweinessig
  • 500 ml Wasser
  • natives Olivenöl
  • Kräuter nach Wahl (z.B. Lorbeer, Oregano, Rosmarin, Thymian)
  • 1 TL Pfefferkörner
  • Topf
  • Sieb
  • Gläser mit Schraubverschluss

Anleitung:

  1. Wer Knoblauch einlegen möchte, muss zuerst die einzelnen Zehen schälen.

  2. Als nächstes alle Zutaten bis auf den Knoblauch und das Öl in einen Topf geben und aufkochen lassen.

  3. Die vorbereiteten Knoblauchzehen dazugeben und das Ganze 5 Minuten bei niedriger Hitze köcheln lassen.

  4. Den Topf vom Herd nehmen und den Sud erkalten lassen.

  5. Jetzt den Sud durch ein Sieb abgießen und dabei die Knoblauchzehen und Kräuter auffangen.

  6. Knoblauch, Kräuter und Gewürze in saubere Gläser mit Schraubverschluss geben und anschließend mit Olivenöl auffüllen, bis die Zehen vollständig bedeckt sind.

  7. Den eingelegten Knoblauch mindestens drei Tage ziehen lassen. Im Kühlschrank hält er sich dann locker mehrere Monate.

Tipps & Vorsichtsmaßnahmen:

Das Öl, in dem der Knoblauch eingelegt wurde, kann man übrigens sehr gut für Salatdressings oder zur Zubereitung von Pastagerichten verwenden, wenn der Knoblauch verputzt ist.

Beim Knoblauch einlegen sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Wer es gerne scharf mag, gibt geschnittene Chilischoten mit dazu, wer keinen Weißweinessig mag, nimmt stattdessen Apfelessig.

Wer Knoblauch einlegen will, sollte darauf achten, hochwertige Zutaten zu verwenden, also natives kaltgepresstes Olivenöl und möglichst frischen Knoblauch. Den erkennt man übrigens an der reinweißen Farbe und daran, dass er sich sehr fest anfühlt.

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